Der unter gleichbleibendem Druck in Position gehaltene Stapel wird in gepresstem Zustand durch das Stanzwerkzeug gedrückt. Die bei herkömmlicher Stanzung unvermeidbare Kissenbildung vor dem eigentlichen Stanzvorgang führt zu Grössentoleranzen vom obersten zum untersten Etikett. Das Gegendruck-Verfahren vermeidet diese Kissenbildung, verbessert die Stanzqualität des Stapels und reduziert die Abweichung häufig auf weniger als 1/10 mm. Für die immer schneller laufenden Etikettiermaschinen ist die Qualitätsverbesserung ein Muss, um Störungsanfälligkeit der Abfüllanlagen zu vermeiden.



