Grossangelegtes Reingineering der legendären Atlas Etikettenproduktionslinie erfolgreich in die Praxis umgesetzt. Ein neuer Industriestandard wird gesetzt.
2002 – 2004
Spezialentwicklungen für die Weiterverarbeitung nach dem Druck von hochwertigen Nassklebeetiketten mit Fokus auf Automatisierung, Materialersparnis, grossformatige Produkte, Verpackungslösungen, Verarbeitung schwierigster Materialien im vor- und nachgelagerten Bereich mit verschiedenen Allianzpartnern.
2002
Gründung von Blumer (Asia-Pacific) Ltd. Als Verkaufsorganisation für den asiatischen Raum. Erster General Manager wird der Hong Kong Chinese Marcus Chan.
2000 – 2002
Erfolgreiche Inbetriebnahme der ersten KSS2310 Kartenstanzmaschine für Polykarbonatkarten ab Bogen.
Januar 2002 wird der US Amerikaner Kevin H. Coyle Nachfolger von Rolf Manser bei Blumer (USA) Inc.
Im Mai 2000 übergibt Hans Blumer die operative Geschäftsführung an den langjährigen erfolgreichen Verkaufs- und Marketingleiter Georges Bächtold. Gleichzeitig wird er Mitglied des Verwaltungsrates und Präsident von Blumer (USA) Inc. Später folgt Blumer (Asia-Pacific) Ltd.
1997
100 jähriges Bestehen der Firma mit Feierlichkeiten in Otelfingen und Chicago. Beginn des Engagements im Kartenbereich (Spiel-, Kredit-, Telefon-, Membership-, Loyalty Karten und mehr).
1996
Gründung von Blumer (USA) Inc. In Windsor, Connecticut mit eigener Vertriebs- und Serviceorganisation. Erster Chief Operation Officer (COO) wird der langjährige Schweizer Mitarbeiter Rolf Manser.
1994 – 1996
In den Jahren 1994 bis 1996 wurde das Gegendruck-Stanzprinzip entwickelt. Dieses patentierte Produkt ist in bezug auf Genauigkeit und Verarbeitung von schwierigsten Materialien weltweit führend. In den folgenden Jahren wurde dieses Stanzprinzip von der Solostanzmaschine DG-18.M zur vollen Produktionsanlage Atlas AG-110 ausgebaut. Somit wurde auch hier der Modularität Rechnung getragen.
1988
1988 erfolgte eine Sonderentwicklung in Form einer Multibandiermaschine, die sowohl Normal- auch Stangenbandierung beinhaltete. Die Zielsetzungen waren zu hoch gesetzt, die notwendigen Ressourcen zu klein bemessen und die Entwicklungszeit unterschätzt worden. Das Resultat war zu teuer und zu unattraktiv für Blumer. In der Folge entschied man sich die Maschine zu überarbeiten und es entstand die PB-110, welche an alle Schneidemaschinenmarken angebaut werden kann.
1984
Änderung der Einzelfirma in H. Blumer Maschinenbau AG. Die Firmeninhaber und Aktionäre sind Hans Blumer jun. und Verena Blumer. Hans Blumer sen. zieht sich zurück und Hans Blumer jun. übernimmt die Geschäftsführung.
1979
1979 begann der Erfolg der Atlas Etikettenproduktionslinie, die eine Kombination von Arbeitsabläufen wie Streifeneinlage, Streifentransfer zur Schneidemaschine, programmiertes Querschneiden, Stanzen im Durchstossverfahren, Trennen mittels mechanisch-optischem System und anschliessendem Bandieren mit PE-beschichteten Papier bzw. Polyester ermöglichte. Parallele Entwicklungen bzw. Nebenprodukte der Atlas-Anlage entstand in Form der Atlas 200 und der Atlas 400, die für Spezialformate im Bereich Schneideetiketten erfolgreich eingeführt wurden. Die Modularität des Atlas Systems war sicher ein Teil des Erfolgkonzeptes, konnten doch kleine Firmen mit dem Basismodel einsteigen und nach und nach zur vollen Atlas Etikettenproduktionslinie 110 ausbauen.
1974 – 1977
1974 mussten aus Platzgründen wieder die Räumlichkeiten gewechselt werden und es entstand der Neubau in Otelfingen, wo sich die Firma noch heute befindet. 1974 bis 1977 waren wirtschaftlich schwierige Jahre für die H. Blumer Maschinenfabrik, die aber umsomehr die positive technologische Entwicklung förderte. Anlässlich der Drupa 77 konnte der erste Prototyp der Atlas-Anlage der Öffentlichkeit gezeigt werden. Sie wurde von der Fachwelt als Sensation im Bereich Weiterverarbeitung nach dem Druck von Etiketten gewertet.
1972
Anlässlich der Drupa 1972 wurde als ”Kuriosum” eine erste kombinierte Etikettenproduktionsanlage, bestehend aus D-18 (mit Spindel) und dem Bandiergerät BB (Blumer Bündler) ausgestellt. Es dürfte wohl weltweit die erste automatische Etikettenproduktionsanlage gewesen sein. Die Produktion dieser Transferanlage wurde 1976 eingestellt.
1967
1967 begann die Entwicklung des Durchstossstanzverfahrens, das heute weltweit als Standardsystem auch für die Automatisierung genützt wird.
1965
1965 wurde ein Etikettenbandiergerät gebaut, welches bei den meisten Etikettenherstellern auf der ganzen Welt im Einsatz war. Anfangs der achtziger Jahren musste es moderneren Systemen Platz machen. Eintritt von Verena Blumer in die Firma.
1954
Bau einer neuen Fabrik an der Leutschenbachstrasse in Zürich. Seit dieser Zeit ist die Firma im Etikettenbereich tätig. Die MCB Brückenstanzmaschine (Martini, Cortes und Blumer) wurde bis 1980 mit mechanischer Steuerung gebaut. Von 1980 bis 1996 folgten CNC gesteuerte Versionen, die zu den modernsten ihrer Art gehörten. Bedingt durch Veränderungen am Markt wurde die Produktion 1996 eingestellt.
1953
Eintritt von Hans Blumer jun. in die Firma.
1945
Aus Platzgründen wurde an der Lagerstrasse 51 in Zürich ein Fabrikationsraum eingerichtet. Es wurden Apparate aller Art hergestellt wie Fliegenfängermaschinen, Fingerabdruckgeräte, Stempelapparate, Automatisierung an Webstühlen, Appreturmaschinen sowie der heute noch legendäre Blumer Stanztigel, welcher bis 1974 die Entwicklung der Firma wesentlich beeinflusste.
1926
Hans Blumer übernahm mit knapp 20 Jahren die Firma seines Vaters und leitete diese bis 1984. Während in den zwanziger Jahren Spezialmaschinen im Textilmaschinenbereich das Schwergewicht bildeten, kamen erstmals in den dreissiger Jahren Entwicklungen im Bereich der grafischen Industrie dazu.
1916
Kauf der Liegenschaft Zeughausstrasse 7 in Zürich. Die Firma entwickelte sich von einer Schlosserei zu einer mechanischen Werkstatt.
1897
Die Firma Blumer wurde 1897 von Jean Blumer gegründet. Er leitete diese bis zu seinem Tod im Jahre 1926. Die Tätigkeiten der Schlosserei bestanden hauptsächlich in der Ausführung von Reparaturen an Maschinen und Geräten.
